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04.09.2017

Forschungsprämie

Um die sogenannte Forschungsprämie geltend zu machen, muss sich die Forschung in einem/r inländischen Betrieb/-stätte ereignen. Der Bonus beträgt nun für Wirtschaftsjahre nach dem 31.12.2017 14 % der Forschungsausgaben (bisher 12 %). Bei einem abweichenden Wirtschaftsjahr muss die Prämie mit den jeweiligen Steuersätzen für 2017 und 2018 berechnet werden.

Es ist außerdem zwischen eigenbetrieblicher Forschung und Auftragsforschung zu unterscheiden.
Als eigenbetrieblich bezeichnet man jene systematische Forschung und experimentelle Entwicklung, welche im eigenen Betrieb und unter Einsatz wissenschaftlicher Praktiken vollführt wird. Dabei muss die Erweiterung des Wissensstandes im Vordergrund stehen.
Zum Gegensatz dazu handelt es sich bei der Auftragsforschung um in Auftrag gegebene Forschung und experimentelle Entwicklung. Als Auftragnehmer sind nur Einrichtungen und Unternehmen, welche sich aktiv mit den Aufgaben beschäftigen und deren Sitz in einem EU- oder EWR-Mitgliedsstaat liegt, zulässig. Gemeinsame Mitgliedschaften in Untergruppen oder anderweitige Möglichkeiten eines Einflusses des Auftragnehmers über den Auftraggeber sind verboten. Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass die Forschungsaufwendungen maximal € 1.000.000,00 pro Wirtschaftsjahr betragen dürfen.

Da die Prämie nur einmal beantragt werden kann, muss vorher mit dem Auftragnehmer vereinbart werden, wer dies übernimmt.



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