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02.10.2017

Bedingungen für steuerlich absetzbares Taggeld

Tagesdiäten (Verpflegungskosten bei Dienstreisen) können unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich geltend gemacht werden.

• Das berufliche Reiseziel liegt mindestens 25 km von seiner Betriebsstätte oder dem Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit entfernt. Innerhalb von Wien gilt dies nicht.
• Die Reise dauert mindestens drei Stunden.
• Der Geschäftsmittelpunkt ändert sich nicht. Dies erfolgt, wenn man fünf Tage hintereinander oder mehr als 15 Tage im Jahr am gleichen Ort verbringt.

Im Inland beträgt das steuerlich absetzbare Taggeld € 26,40 für 24 Stunden. Ab drei Stunden kann man für jede angefangene Stunde ein Zwölftel absetzen. Bei einer Reisedauer von mehr als 11 Stunden steht der volle Betrag (€ 26,40) zu. Pro Arbeitsessen muss jedoch € 13,20 abgezogen werden. Außerdem ist es als vorsteuerabzugsberechtigter Unternehmer möglich, 10 % Vorsteuer aus den Diäten herauszurechnen und als Vorsteuer geltend zu machen.
Beispiel: Eine Reise dauert fünf Stunden. Das steuerlich absetzbare Taggeld beträgt € 11,00. (26,40/12*5)

Bei Auslandsreisen gelten unterschiedliche Höchstsätze, welche jeweils von Land zu Land unterschiedlich sind und durch die Reisegebührenvorschrift der Bundesbediensteten geregelt ist. Ebenso wie bei den Reisediäten im Inland gilt auch hier, dass ab drei Stunden für jede angefangene Stunde ein Zwölftel des Satzes abgesetzt werden darf. Für 24 Stunden steht dann der volle Tagessatz zu. Anders als bei Inlandsreisen wird bei Geschäftsessen das Tagesgeld nicht gekürzt, bei zwei Essen beträgt der Tagessatz jedoch nur mehr ein Drittel des Höchstsatzes.

Bei gemischten Reisen (Reisen im In- und Ausland) müssen die jeweiligen Stunden auf das In- bzw. Ausland angepasst und somit mit den jeweiligen Tagessätzen berechnet werden.



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