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11.10.2017

Planung der gewerblichen SV-Beiträge

Erzielt ein Unternehmer Einkünfte aus selbständiger Arbeit, so ergeben sich seine tatsächlichen Sozialversicherungsbeiträge erst durch den endgültigen Jahresgewinn. Während des Jahres schreibt die gewerbliche Sozialversicherung aber laufende Beträge vor, welche vom Versicherten zu bezahlen sind. Bei Neugründern werden sie drei Jahre lang auf Basis der Mindestbemessungsgrundlage für die Sozialversicherung berechnet. Ab dem vierten Jahr verwendet man die tatsächlichen Einkünfte von vor drei Jahren.

Bsp.: Für das Jahr 2018 gelten als Bemessungsgrundlage die Einkünfte des Einkommensteuerbescheides 2015.

Nachdem der tatsächliche Jahresgewinn des Selbständigen ermittelt und vom Bundesrechenzentrum an die gewerbliche Sozialversicherung geschickt wurde, berechnet die SVA die endgültige Abrechnung. Bereits geleistete Vorauszahlungen werden abgezogen und eine etwaige Differenz muss im nächsten Jahr als Nachzahlung geleistet werden.

Deswegen ist es vor allem bei schwankendem Gewinn oder Verlust wichtig, die voraussichtlichen SV-Beiträge des Jahres zu planen. Etwaige Zahlungsschwierigkeiten durch Nachzahlungen können so vermieden und Steuervorteile genutzt werden.



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